Unsere Wirtschafts- und Lebensstile sind verbunden mit einem extensiven Ressourcenverbrauch, der sich negativ auf die Umwelt auswirkt und die Erde als Lebensgrundlage gefährdet. Deutlich zeigt sich dies beim Klimawandel sowie seinen ökologischen und sozialen Folgen. Nachhaltig Wirtschaften bedeutet, derzeitige Bedürfnisse zu befriedigen, ohne zukünftigen Generationen die Lebensgrundlagen zu entziehen und dabei Ökonomie, Ökologie und Soziales gleichzeitig zu berücksichtigen.
Mit dem Green Deal hat sich die Europäische Union das Ziel gesetzt, bis 2050 Klimaneutralität zu erreichen und damit ihren Verpflichtungen im Rahmen des Übereinkommens von Paris nachzukommen. Mit der Verordnung über das Europäische Klimagesetz haben die EU und ihre Mitgliedstaaten die Grundlage geschaffen, die Netto-Treibhausgasemissionen in der EU bis 2030 um mindestens 55 % gegenüber 1990 zu senken. Dazu sind enorme Anstrengungen in Richtung Nachhaltigkeit notwendig, die sich auf Arbeit und Beschäftigung auswirken werden. Deshalb kann die Transformation nur gelingen, wenn sie demokratisch, sozial und nachhaltig gestaltet wird. Wie aber sehen Nachhaltigkeitsstrategien aus, die in der sozial-ökologischen Transformation gute Arbeit bewahren und neu schaffen? Mit dieser Frage beschäftigen wir uns heute schwerpunktmäßig am Stand. Wie immer freuen wir uns aber auch auf den Austausch mit euch rund um die übergeordneten Themen "Arbeit der Zukunft" und "Mitbestimmung der Zukunft".
Das komplette Programm der Hans-Böckler-Stiftung auf der re:publica samt interessanter weiterführender Links findet ihr auch hier.